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NeDaMo

Neue Daten für Mobilitätsanalysen: Erschließung von Mobilfunkdaten für evidenzbasierte Entscheidungen im Bundesverkehrswege- und Mobilitätsplan

Zuletzt aktualisiert am 24.06.2025

Projektbeschreibung

Problem

Mobilitätsanalysen benötigen hochauflösende Daten für faktenbasierte Entscheidungen. Diese sind mit traditionellen Erhebungen oft nur beschränkt zu erhalten. Mobilfunkdaten hingegen erlauben wesentlich erweiterte Erkenntnisse in aktueller, kleinräumiger und dynamischer Form. Erste Forschungen zu Mobilfunkdaten haben jedoch gezeigt, dass sich die Kundenstruktur der Mobilfunknetzbetreiber systematisch unterscheidet und die Marktanteile je nach soziodemografischer Gruppe variieren. Dies ist eine große Herausforderung: Bevor diese Daten für Mobilitätsanalysen genutzt werden können, besteht daher umfangreicher Forschungsbedarf.

Ziele

Ziel von „NeDaMo“ ist die Verbesserung von datenbasierten Prognosen im Rahmen der Bundesverkehrswege- und Mobilitätsplanung. Hierzu werden neue digitale mit klassischen Daten kombiniert. In ersten Arbeiten hierzu zeigte sich eine eingeschränkte Qualität von Mobilfunkdaten. „NeDaMo“ will neue statistische Verfahren zur validen Nutzung dieser Daten entwickeln. Hierdurch werden Mobilfunkdaten als qualitativ hochwertige Datenquelle im Rahmen des Bundesverkehrswege- und Mobilitätsplan erschlossen.

Projektbild
Projektbild | Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Durchführung

Aufbauend auf den Ergebnissen vorheriger Forschungsarbeiten sollen die Qualitätsbeschränkungen von Mobilitätsdaten ausgeglichen werden. Einerseits soll eine auf diese Fragen speziell zugeschnittene freiwillige Erhebung durchgeführt werden. Andererseits sollen zur Korrektur statistische Methoden entwickelt werden. Final werden im Rahmen von Mikrosimulationen qualitativ optimierte Datensätze mit Start- und Zielort von Reisenden, basierend auf Befragungs-, Verwaltungs- und Mobilfunkdaten, für ausgewählte Regionen zur Prognose von Mobilitätsszenarien genutzt.

Kontakt

Prof. Dr. Markus Zwick

Projekt Partner

Statistisches Bundesamt
Wiesbaden
FKZ: 01F2283A
Bergische Universität Wuppertal
Wuppertal
FKZ: 01F2283B
Universität Trier
Trier
FKZ: 01F2283C
Universität Bamberg
Bamberg
FKZ: 01F2283D

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