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DTwinPro

Reifegraderhöhung bei Digitalen Zwillingen von Brückenbauwerken durch Entw. und Integration erhaltungsrelevanter Prognosen

Zuletzt aktualisiert am 08.09.2026

Projektbeschreibung

Problem

Digitale Zwillinge für Infrastrukturbauwerke bilden derzeit primär den Ist-Zustand ab (Reifegrad 2). Für eine prädiktive Instandhaltung ist eine Reifegraderhöhung auf Stufe 3 erforderlich, um den künftigen Bauwerkszustand prognostizieren zu können. Bestehende Modelle zur Zustandsvorhersage müssen weiterentwickelt, kombiniert und in ihren Wechselwirkungen analysiert werden. Für einzelne Schädigungsmechanismen fehlen physikalische Prognosemodelle, sodass datenbasierte Ansätze des maschinellen Lernens notwendig werden.

Ziele

Ziel ist die Weiterentwicklung von Prognosemodellen zur Dauerhaftigkeit und Tragfähigkeit von Brücken sowie deren systematische Anreicherung mit Messdaten. Ergänzend werden datenbasierte Ansätze für Schädigungsmechanismen entwickelt, um Anomalien frühzeitig zu erkennen. Die Integration der Modelle in den Digitalen Zwilling soll erstmals eine ganzheitliche, belastbare Zustandsprognose auf Bauwerksebene ermöglichen.

+49 (0) 175 1905248
+49 (0) 175 1905248 | Quelle: MKP GmbH

Durchführung

Bestehende Prognosemodelle werden weiterentwickelt und um neue Ansätze ergänzt. Grundlage bilden Daten aus dem Digitalen Zwilling openLAB (FKZ: 19FS2013) sowie Versuche und die Validierung der Modelle an einem Demonstratorbauwerk. Die Ergebnisse werden in den Digitalen Zwilling zurückgeführt, um Zustandsänderungen und Handlungszeitpunkte abzuleiten. Zudem werden konzeptionelle Grundlagen für eine standardisierte Integration von Prognosemodellen erarbeitet.

Projekt Partner

MKP GmbH
Weimar
FKZ: 01F2294A
Ingenieurbüro Schiessl Gehlen Sodeikat GmbH
München
FKZ: 01F2294B
H+P Ingenieure GmbH
Aachen
FKZ: 01F2294C
RWTH Aachen
Aachen
FKZ: 01F2294D
Technische Universität Dresden
Dresden
FKZ: 01F2294E

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