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SmartBridgeRules

Nutzung digitaler Regelwerke zur effizienten Planung und Prüfung von BIM-basierten Brückenentwürfen für die Eisenbahn

Zuletzt aktualisiert am 08.09.2026

Projektbeschreibung

Problem

Die Planung und Genehmigung von Eisenbahnbrücken basiert auf umfangreichen technischen Regelwerken, die überwiegend nicht maschinenauswertbar sind. Inhalte sind daher schwer automatisierbar und Regelprüfungen erfolgen größtenteils manuell. Gleichzeitig nimmt der Einsatz von Building Information Modeling (BIM) in der Brückenplanung zu, ohne dass Regeln systematisch mit Modellinformationen verknüpft werden können. Es fehlen Methoden, um Regeltexte digital aufzubereiten und überprüfbare Anforderungen abzuleiten. Dies führt zu hohem Prüfaufwand und langen Abstimmungsprozessen.

Ziele

Ziel von SmartBridgeRules ist es, technische Vorschriften und Normen für den Eisenbahnbrückenbau so aufzubereiten, dass sie als digitale, maschinenlesbare Regelobjekte nutzbar werden. Auf dieser Basis werden prüfbare Regeln sowie Informationsanforderungen für Planungsmodelle und begleitende Dokumente abgeleitet und an BIM-Formate wie IFC sowie strukturierte Austauschformate angebunden. Ein Prototyp demonstriert die Anwendung der Regeln in BIM-gestützten Abläufen und schafft die Grundlage für nachvollziehbare Prüfergebnisse.

Schematische Darstellung des Projektkonzepts
Überführung von analogen Regelwerken in automatisierbare Prüfregeln | Quelle: Bild wurde mit KI generiert, Ruhr-Universität Bochum

Durchführung

Gemeinsam mit den Praxispartnern werden die Anforderungen und Anwendungsfälle erhoben und relevante Regelwerksstellen identifiziert. Ausgewählte Regeltexte werden segmentiert, ausgewertet und für eine spätere digitale Nutzung in strukturierte Daten überführt. Auf dieser Grundlage werden Regeln und Informationsanforderungen in geeigneten Formaten abgeleitet und schrittweise in einem prototypischen Prüfmodul erprobt. Die Validierung erfolgt anhand ausgewählter, anonymisierter Brückenplanungen, um Nutzen, Grenzen und Übertragbarkeit realistisch bewerten zu können.

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Markus König

Projekt Partner

Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen
Bochum
FKZ: 01F1228A
Technische Universität Dresden, Institut für Massivbau
Dresden
FKZ: 01F1228B
BUNG Ingenieure AG
Heidelberg
FKZ: 01F1228C
Klähne BUNG Ingenieure GmbH
Berlin
FKZ: 01F1228C

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