RHIVAS
Modellgestützte Analyse von Verkehrs- und Energieinfrastrukturen für einen gelingenden Strukturwandel im Rheinischen Revier
Zuletzt aktualisiert am 07.04.2025
Projektbeschreibung
Problem
Das Rheinische Revier steht im Zuge des Kohleausstiegs bis zum Jahr 2030 vor der Herausforderung einer strukturellen Transformation. Ein zentraler Bestandteil dieser Transformation ist die Neuausrichtung der industriellen Wertschöpfung im Kontext von Zukunftstrends wie Wasserstoffwirtschaft und Elektromobilität. Unbeantwortet ist die Frage, welche Verkehrs- und Energieinfrastrukturen zukünftig benötigt werden, um diesen Wandel erfolgreich zu stützen.
Ziele
Ziel des Vorhabens RHIVAS ist es, eine modellgestützte Analyse der Verkehrsinfrastrukturen (Straßen und Bahnlinien) und der Energieinfrastrukturen (Ladesäulen, Tankstellen, Stromnetze und Wasserstoffinfrastruktur) durchzuführen, um zukünftige Bedarfe und Nutzungspotenziale im Zeithorizont bis 2045 aufzuzeigen.
Durchführung
Um das Projektziel zu erreichen, werden zunächst langfristige Transformationspfade für das Rheinische Revier definiert und konkrete Infrastrukturperspektiven für die Stützjahre 2030, 2038 und 2045 abgeleitet. Anschließend werden Verkehrs- und Energienachfragen auf diese Infrastrukturen umgelegt, um die Auslastung örtlich und zeitlich aufgelöst bestimmen zu können. Im Ergebnis stehen vier konkrete Datenprodukte, in welchen zukünftige Infrastrukturbedarfe konkret benannt und verortet werden. Darüber hinaus wird die gesellschaftliche Akzeptanz der Transformationspfade in einer regionalen Bevölkerungsbefragung untersucht.